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Archiv

 

19.06.2019Abiturientinnen und Abiturienten 2019

Abi looking for freedom - 2019

Habt Mut!

Auf der Suche nach Freiheit – das waren sie wohl, die Abiturientinnen und Abiturienten 2019, und dies so sehr, dass sie diesen Wunsch in ihrem Abitur-Motto „verewigt“ haben. Aber sie haben noch mehr erkannt: Es braucht Mut, die Freiheit zu erkennen, zu nutzen und zu leben.
So haben sie sich für ihren Gottesdienst zum Abitur das Thema „Habt Mut!“ gewählt. Mut hat es gekostet, den Anfang am Kolleg und Abendgymnasium zu wagen, Mut hat es auch erfordert, in den unterschiedlichsten Herausforderungen durchzuhalten und weiterzumachen, und Mut braucht es auch, nun mit dem Abitur in die Zukunft zu gehen, den eigenen Weg zu suchen und Träume zu verwirklichen.

Hierfür wünschen den Abiturientinnen und Abiturienten alles Gutes und Gottes reichen Segen!

Abiturientinnen und Abiturienten am Kolleg:

Ahrend, Florian / Bittlingmaier, Clarissa / Böckeler, Angelina / Dobbelfeld, Xenia / Fröhling, Judith Melina / Harazim, Adam / Heinz, Jakob / Holderbaum, Julia / Klassen, Dennis / Maj, Maya Kamila / Meyer, Rasmus / Quessel, Anna / Sans, Christian / Seubert, Carola / Stippler, Johanna / Straub, Manuela / Tomm, Elizaveta / Ullmann, Saskia / Wafa, Mina / Zacharias, Felix

Abiturientinnen und Abiturienten am Abendgymnasium mit Abitur-online:

Ehrlich, Alexander / Heine, Sarah / Hörrmann, Chris / Konrad, Monika Marlen / Mönch, Katharina Theresa / Mouangué-Mpondo, Christine Rosine Dominique / Rotter, Nora Simone / Schulz, Daniela / Shults, Daria / Wallen, Brittney-Marie

Nicht alle Absolventen haben der Veröffentlichung ihres Namens zugestimmt.

 

07.06.2019Campusgottesdienst zu Pfingsten

Campusgottesdienst zu Pfingsten
Plakat Europa
Plakat Kultur
Plakat Deutschland

„... auf dass sie alle EINS seien“

Worum geht es, wenn von „Einheit" die Rede ist?
Dieser Frage wurde in dem Campusgottesdienst (der drei katholischen Einrichtungen auf dem Campus: Ketteler-Kolleg und -Abendgymnasium, Kath. Jugendwerk, Elisabeth-von-Thüringen-Schule) am Freitag vor Pfingsten, am 7. Juni, nachgegangen.

Um Einheit hat Jesus für seine Jünger gebeten, um Einheit bemüht man sich in Europa mehr und mehr - Einheit ist auch ein Wunsch für unsere Einrichtungen. Und doch ist sie gar nicht so leicht zu erreichen: Darum muss man an ihr bauen, muss Mühe, Zeit und Kraft in ihre Verwirklichung investieren.
Einheit ist eine Baustelle, bei der die Mitarbeit eines jeden gefordert ist.

Auf verschiedenen Plakaten sollten die Teilnehmer anhand vorgegebener Begriffe ihre Ideen notieren, was Einheit bedeutet und wie man sie erreichen kann: Europa – Schulalltag – Campus – Deutschland – Kultur. Die Fotos vermitteln einen kleinen Eindruck von dem Erarbeiteten.

 

Mai 2019Fastenaktion am Ketteler.

Dankesbrief von Miserior

 

 

 

Bei der Aktion „Fasten mit Genuss: Kaffee und mehr!“

wurden bei den Montagstreffen im März und April 433,19 € für das Miserior-Partnerschaftprojekt „Schulen für eine bessere Zukunft" im Südsudan gesammelt. Das bedeutet, dass wir es geschafft haben, mindestens acht Kindern den Schulbesuch für ein Jahr zu ermöglichen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich bei der Fastenaktion in vielfältiger Weise engagiert haben.

 

06.05.2019DAS ENDE DER ZEIT ... Die Offenbarung des Johannes

Ein Theaterabend mit Christian Klischat am Ketteler.

In diesem Ein-Mann-Stück, in Szene gesetzt von Götz Brandt und gespielt von Christian Klischat, steht dieses biblische Buch im Mittelpunkt, jedoch nicht, um es zu deuten, sondern um der Wort- und Sprachgewalt einen ganz eigenen Raum zu geben – und das ist Klischat ganz sicher auch gelungen.

Mit ganz leisen Tönen beginnt die Vorstellung, bei der Klischat den Verfasser Johannes in seiner Gefangenschaft in Patmos verkörpert, der von einer Stimme – Jesus – sehr eindringlich aufgefordert wird zu schreiben: „Schreib auf, was du siehst, schreib auf, was kommen wird.“

Und was kommen wird, steigert sich mit immer stärkeren Bildern und wird am Ende aufgelöst in der Verheißung der Offenbarung:
Einen neuen Himmel und eine neue Erde wird es geben, Gott wird bei den Menschen wohnen, sie werden sein Volk sein und er selbst wird abwischen alle Tränen von ihren Augen und der Tod wird nicht mehr sein noch irgendeine Art von Leid.

Auch am Ende steht wieder die eindringliche Aufforderung an Johannes, das alles aufzuschreiben, was dieser ja auch getan hat, so dass auf der leeren Bühne letzten Endes die Schriftrolle zurückbleibt mit Worten, die die Zeit seit dem Ende des ersten Jahrhunderts bis heute überdauert haben – ein Buch mit sieben Siegeln, die Offenbarung.

Klischat gelingt es auch in dieser Aufführung, die ganze Palette von Staunen, Erschrecken, Entsetzen und Ergriffensein zu verkörpern und seine Zuschauer mit hineinzunehmen in ein Wechselbad der Gefühle – ausgelöst durch einen, der einst aufgeschrieben hat, was er gesehen hat, und der hinter allen Schreckensbildern die Hoffnung groß macht.

Beate Wandelt

Das Ende der Zeit ... Die Offenbarung des Johannes
Die Offenbarung des Johannes

 

15.04.2019Exkursion nach Straßburg

Exkursion nach Straßburg

Besuch im Europäischen Parlament in Straßburg

Drei Kurse des Ketteler-Kollegs und -Abendgymnasiums haben kurz vor der Europawahl das Europäische Parlament in Straßburg besucht. Am Morgen erkundeten die Studierenden zunächst die Straßburger Altstadt, wo sie im Rahmen einer Rallye ihre Französisch-Kenntnisse anwenden konnten. Beim anschließenden Besuch des Europaparlaments stand ihnen Nils Uwe Hess, Assistent der stellvertretenden Präsidentin des Europaparlaments Evelyne Gebhardt (SPD), im persönlichen Gespräch Rede und Antwort zu europapolitischen Themen. Zum Abschluss hatten die Studierenden Gelegenheit, den Beginn der Parlamentsdebatte zu verfolgen.

 

06.05.2019Ketteler.Kultur

Christian Klischat - Offenbarung

DAS ENDE DER ZEIT ... Die Offenbarung des Johannes

Wer hat nicht schon gehört vom Buch mit den sieben Siegeln? Von der großen, prophetischen Schrift des Neuen Testaments, deren Name immer und immer wieder in aller Munde ist: der Apokalypse?

Jeder!

Kaum einer kennt jedoch die apokalyptischen Visionen des Johannes und ihre gewaltige Sprache genauer: die Erde und Sterne umfassende Szenerie, das Trompeten der Posaunen, dieses ganze Bestiarium himmlischer und teuflischer Geschöpfe, den Reigen der Engel, die Platzregen schrecklicher Heimsuchungen, all die Weltenbrände um eine gezeichnete und geschlagene Menschheit. Wer fühlte sich nicht gepackt durch diesen alptraumhaften Ritt, einem Ritt entlang der sieben Kreise der Hölle? Wer fühlte sich nicht erlöst durch das hoffnungsfrohe Ende? Die Visionen des Johannes offenbaren eine ganz und gar phantastische Reise.

Bedarf es des Glaubens, damit sie dem Zuhörer in ihrer ganzen Wucht und Herrlichkeit geschieht? Keineswegs!

Zum sechsten Mal gastiert der Schauspieler Christian Klischat mit einem Ein-Personen-Stück unter der Regie von Götz Brandt am Ketteler - wo er übrigens 1996 selbst sein Abitur gemacht hat.

DAS ENDE DER ZEIT ... Die Offenbarung des Johannes ist am Montag, 06.05.2019 im Foyer des Ketteler-Kollegs und Abendgymnasiums zu sehen. Der Eintritt kostet 8 € bzw. ermäßigt 3 €. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

 

05.04.2019„Das Denken handelt, indem es denkt.“

Dr. Lutz Baumann zu Besuch in der Philosophie-AG

„Das Denken wird nicht erst dadurch zur Aktion, dass von ihm eine Wirkung ausgeht oder dass es angewendet wird. Das Denken handelt, indem es denkt.“ – Mit diesem Zitat von Martin Heidegger (1889-1976)  eröffnete Dr. Lutz Baumann von der Universität Mainz seinen Vortrag in der Philosophie-AG am letzten Freitag. Er kam damit der Einladung und dem Wunsch der AG-Mitglieder nach, die gerne mehr über ein Philosophiestudium erfahren wollten. Anhand ausgewählter Zitate aus dem „Brief über den Humanismus“ von Martin Heidegger demonstrierte Dr. Baumann ein Philosophieverständnis, das sich noch vor jeder enggeführten „Wissenschaftlichkeit“ verortet.
Am Ende der Veranstaltung stand schließlich in Verbindung von Philosophie und Theologie ein Ethikverständnis, das im Anschluss an Heraklit feststellt: „Der Mensch wohnt, insofern er Mensch ist, in der Nähe Gottes.“ (Fragment 119)
An dieser Stelle bleibt im Namen der gesamten Philosophie-AG Herrn Dr. Baumann für seinen Vortrag ganz herzlich zu danken für diese gewinnbringenden Stunden und die Bereitschaft, im Einzelgespräch noch gezielte auf die Rahmenbedingungen eines Philosophiestudiums einzugehen.

Philosophie-AG am Ketteler

 

11.03. - 17.04.2019Fastenaktion am Ketteler.

Fasten mit Genuss: Kaffee und mehr!

Das Fastenmotto 2019 am Ketteler hat mehr mit Genuss als mit Verzicht zu tun – dafür umso mehr  mit Bewusstsein und Verantwortung.

Es geht darum, fair gehandelten Kaffee zu genießen und dafür eine Spende zu geben. Die geht dann über das Hilfswerk „Misereor“ in den Südsudan, ein Land, das sich nach langen Kriegsjahren im Wiederaufbau befindet und in dem vor allem in Bildung und Friedenserziehung investiert werden muss.
Konkret wollen wir Kinder in die Schule schicken: Ein Jahr Schulbesuch kostet für ein Kind 51 Euro und wir sind gespannt, wie viele Kinder aufgrund unserer Aktion die Schule besuchen können.

Jeden Montag gibt es einen Fastenkaffee und dazu eine Geschichte vom Suchen und Finden des Friedens, angelehnt an die Jahreslosung der Ev. Kirche: „Suche den Frieden und jage ihm nach.“ (Ps. 34,15).

Spenden für ein soziales Projekt
Hilfswerk Miserior

 

15.02. - 8.03.2019Gegen das Vergessen

Männer und Frauen im deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Am Freitag, den 15. Februar 2019, eröffnete Herr Dr. Ullrich vom ökumenischen Arbeitskreis „Gedenktag 27. Januar“ im Ketteler-Kolleg und -Abendgymnasium die Wanderausstellung „Nicht die geringste Erinnerung an diese Leute. Widerstand im Nationalsozialismus“.

Moltke: "Anti-Nazi zu sein genügt nicht"
Vortrag von Herrn Dr. Ulrich
Widerstand im Dritten Reich
Abschiedsbrief von Libertas Schulze-Boysen

In dieser Ausstellung wird an jenen Teil des deutschen Widerstandes erinnert, der sich innerhalb der politischen und/oder militärischen Elite bildete, um eine Beseitigung des Regimes herbeizuführen.

„Nicht die geringste Erinnerung an diese Leute“ – diese Formulierung stammt aus einer Rede, die Heinrich Himmler am 3. August 1944 in Posen vor den dort versammelten Gauleitern mit Bezug zu den Attentätern des 20. Juli hielt. Nach Ansicht der führenden Nazis sollten die Männer und Frauen des Widerstandes keinerlei Spuren im Gedächtnis des deutschen Volkes hinterlassen.

Die Mainzer Arbeitsgruppe will genau das Gegenteil – sie will die Erinnerung wachhalten. Sie richtet ihre Aufmerksamkeit – wie schon in den vergangenen Jahren – insbesondere auf die Opfer des Nationalsozialismus, die sonst eher nicht im Fokus des öffentlichen Interesses stehen, wie z.B. Harald Poelchau, Libertas Schulze-Boysen, Annedore Leber, Max Josef Metzger, Hans Oster und Fritz Bauer.

Aus der ursprünglich geplanten kurzen Einführung in das Ausstellungskonzept entwickelte sich dabei aufgrund des Interesses der Studierenden ein profunder Vortrag von Hr. Dr. Ullrich.

Die Ausstellung kann bis zum 8. März 2019 in den Räumen des Ketteler-Kollegs und -Abendgymnasiums zu den Öffnungszeiten der Schule nach vorheriger Anmeldung im Sekretariat besucht werden.

Kontakt

Ab dem 8. März 2019 ist die Ausstellung dann im Jugendhaus Don Bosco bis zum 6. April 2019 zu sehen.

 

31.01.2019Unterwegs auf dem „Jacobsweg“

Amtseinführung von Herrn Thomas Jacob

Thomas Jacob wird neuer Schulleiter am Ketteler-Kolleg und -Abendgymnasium

Seit dem 31. Januar 2019 hat das Ketteler-Kolleg und Abendgymnasium nun wieder ganz offiziell einen Schulleiter: Thomas Jacob wurde in sein Amt eingeführt und gleichzeitig zum Oberstudiendirektor ernannt.

Er ist kein Unbekannter am Kolleg und Abendgymnasium, denn in den Jahren 2003 bis 2010 war er bereits als Lehrer für die Fächer Deutsch und Geschichte hier am Ketteler tätig. Nach acht Dienstjahren im Schuldezernat des Bistums Mainz als Referent für die weiterführenden Bistumsschulen in Hessen führte ihn sein Weg jetzt wieder zurück.

Nach einer Eucharistiefeier ging es über den „Jacobsweg“ zur Akademischen Feier, bei der Ordinariatsdirektorin Dr. Gertrud Pollak (Leiterin des Dezernats Schulen und Hochschulen im Bistum Mainz) Thomas Jacob offiziell in sein Amt einführte und ihm die Urkunden überreichte. Eingerahmt wurde die Ernennung mit Grußworten des Studiendirektors Ralph Pape (ADD Neustadt), Videobotschaften seitens der Abendgymnasiasten, Songs von Tom Waits und J. J. Cale, gespielt von den ehemaligen Studierenden Micha Beutel und Christ Heimhardt, und einigem mehr. Den Abschluss der Feier bildete die Rede unseres neuen Schulleiters.

Die gesamte Schulgemeinschaft freut sich darauf, sich mit dem neuen Schulleiter auf den Weg „Gemeinsam zum Abitur" zu begeben.

 

28.01.2019Studientag der Lehrkräfte

Studientag der Lehrkräfte

Eine Fülle von Themen und Aufgabenfeldern

gab es für die KollegInnen und die Studierendenvertretung (KV) an diesem Studientag zu bearbeiten,

… weil es in erster Linie immer um den Menschen geht –
darum war das christliche Menschenbild Schwerpunktthema am Vormittag. Andrea Haberl (Pastoralreferentin im Bistum Mainz) war Gastreferentin und führte uns nach einer theoretischen Einführung in die Praxis, also zu der Frage, wie wir dieses Menschenbild konkret in unseren Schulalltag umsetzen können.

… weil ab und zu auch organisatorische Dinge geklärt werden müssen –
darum gab es auch eine Gesamtkonferenz, in der wichtige Termine und inhaltliche Perspektiven für die Zukunft des Kollegs besprochen wurden.

… weil neue Medien neue Herausforderungen mit sich bringen –
darum wurde am Nachmittag in vier Gruppen an verschiedenen Themen zum Einsatz neuer Medien  gearbeitet, so z.B. mit den Tablets (Book Creator, Explain Everything) oder an Methoden für die Abitur-online-Arbeit.

Diese Fülle von Themen hat uns insgesamt wieder neu die Fülle der Möglichkeiten aufgezeigt, die wir in unserer Arbeit verwirklichen können. Also los geht’s!

 

30.10.2018Gottesdienst zum Reformationstag

Eigentlich ...

Eigentlich müsste ich mehr Sport treiben, aber ich finde gerade meine Turnschuhe nicht.
Eigentlich sollte ich Etwas für die Schule tun, aber gerade hat mich mein Freund angerufen.
Eigentlich würde ich mich gerne gesünder ernähren, aber es schmeckt so gut …

Jeder von uns kennt diese Gedanken und Sätze – nicht nur am Beginn des neuen Jahres. Immer wieder machen wir die Erfahrung, dass wir hinter unseren eigenen Ansprüchen zurückbleiben.

Was aber, wenn wir erkennen, dass wir hinter dem Anspruch Gottes zurückbleiben?

Diese Frage trieb den Augustinermönch Martin Luther um; dieser Frage soll in einer sich gewandelten Welt im Reformationsgottesdienst nachgegangen werden.

Herzliche Einladung zum Reformationsgottesdienst am Dienstag, 30.10., um 10.40 Uhr in der OASE.

 

15.+24.10.2018Besuch an der Universität Mainz

Exkursion - Universität Mainz

„70 Jahre alt oder Ausdruck der von den Ahnen ererbten auctoritas?“

Diese Frage stellt sich unter anderem dem Betrachter antiker Porträtbüsten. Es braucht das Auge und die Kenntnis des Fachmanns hier zu entscheiden, ob eine realistische Darstellung oder eine im Sinne bestimmter Aussagen idealisierte Darstellung vorliegt.

Am 15.10. und am 24.10. besuchten die Einführungsphase und der Latein-Grundkurs das Institut für Altertumswissenschaften der Universität Mainz und beschäftigte sich genau mit dieser Fragestellung. Anschaulich, informativ und kurzweilig führte Herr Dr. Patrick Schollmeyer in die Herrscherdarstellung der griechischen und römischen Antike ein.
Bei diesem Besuch in der Nachbarschaft wurde schnell deutlich, dass die stummen Zeugen der Vergangenheit mit entsprechender Fachkompetenz zum Leben erweckt werden können. In Zeiten von Bildbearbeitungsprogrammen mag das Verständnis für idealisierende Porträtbüsten wieder steigen.

Das Fazit der Studierenden war bei der Nachbesprechung eindeutig: eine Exkursion, die nur einen Nachteil hatte: gerne hätten man noch mehr Zeit in der Gipsabgussammlung zugebracht, um die beeindruckende Sammlung noch weiter auf sich wirken zu lassen.

Im Reflexionsgespräch wurde rasch klar, dass die von Fr. Tassiopoulou initiierte Kooperation fortgesetzt werden soll.

 

09.09.2018"Bildung als Chance zur Integration"

Interkulturelles Fest in Mainz

Das Ketteler-Kolleg und -Abendgymnasium auf dem Interkulturellen Fest in Mainz

Zahlreiche Interessenten haben sich auf dem Interkulturellen Fest der Stadt Mainz am 9. September am Stand des Ketteler-Kollegs und -Abendgymnasiums informiert. Unter dem Motto „Bildung als Chance zur Integration“ präsentierten sich insgesamt 84 Organisationen, die sich mit Migration und Integration beschäftigen, auf den Plätzen rund um den Dom.

Der Stand war gut besucht. Vor allem kamen Menschen, für die der Besuch des Ketteler-Kollegs und -Abendgymnasiums tatsächlich eine Option darstellt: Junge Migranten, die einen qualifizierten Schulabschluss benötigen, um in Deutschland beruflich Fuß zu fassen. „Wir haben insgesamt sehr gute Gespräche geführt. Besonders freute uns, dass uns ehemalige Abiturientinnen und Abiturienten am Stand besucht haben.“, resümiert Christian Goldschmitt, 2. stellvertretender Schulleiter am Ketteler-Kolleg und –Abend-gymnasium.

 

21.06.2018Adieu, Frau Köpke

Verabschiedung von Frau Uta Köpke-Ramberger

 

 

Nach 38 Jahren am Ketteler.

geht Frau Uta Köpke-Ramberger mit dem Ende dieses Schuljahres in den Ruhestand. In diesen knapp 40 Jahren unterrichtete sie die Fächer Deutsch und Englisch  - zunächst am Tageskolleg, dann mit der Wiedereinführung 1996 auch am Abendgymnasium und zuletzt in Abitur-online, um das das Bildungsangebot am Ketteler. 2007 erweitert wurde. Zahlreiche Menschen hat Frau Uta Köpke-Ramberger in dieser Zeit zum Abitur begleitet.

Singend und klingend verabschiedete sich Frau Uta Köpke-Ramberger von der Schulgemeinschaft im Rahmen des ökumenischen Gottesdienstes zum Schuljahresende und zwar mit dem Gospelchor Sacropops aus Waldalgesheim, in dem sie seit vielen Jahren mitsingt. Nochmals ein großes Dankeschön an dieser Stelle.

Wir wünschen Frau Uta Köpke-Ramberger für die Zeit nach dem Ketteler. von Herzen alles erdenklich Gute, Gesundheit und Gottes reichen Segen.

 

15.06.2018Abiturientinnen und Abiturienten 2018

Abiturjahrgang 2018

"Über sein altes Ich hinausgewachsen"

Am 15. Juni 2018 hat die Schulgemeinschaft im Rahmen der Abiturfeier und des Schulfestes den diesjährigen Abiturjahrgang verabschiedet.
Wir gratulieren den Abiturientinnen und Abiturienten, die in den vergangen Jahren am Ketteler. über sich hinausgewachsten sind und nun die Allgemeine Hochschulreife in Händen halten.

am Ketteler-Kolleg:
Apitz, Yannik / Bohley, Daniel Maurice / Bruns, Dorothee Ingeborg / Dadashi, Toray / Drogo, Daniel / Hahn, Arleena Valentina / Karaagac, Sara / Karn, Susanna Elisabeth / Kraft, Selina / Nguyen, Duc Viet / Otto, Adrian / Rüther, Robin / Scherf, Florian / Schuh, Sandy-Ann / Stiebert, Michael Eric Sven / Weiß, André / Wolle, Annegret / Yildiz, Sule

und am -Abendgymnasium mit Abitur-online:
Antropov, Elina / Hasani, Drini / Hochstrat, Jessika Deborah / Kreuter, Bianca / Küchler, Nora / Lisowski, Karol / Schneider, Janine Isabel / Tschukin, Elena / Viehweg, Sina Katharina

Nicht alle Absolventen haben der Veröffentlichung ihres Namens zugestimmt.

Für das am 06. August 2018 beginnende Schuljahr sind noch wenige Plätze in allen Bereichen frei.

 

26.05.2018"Run for Children"

Team Ketteler beim Run for Children

Gemeinsam für einen guten Zweck

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen waren wir erstmals beim „Run for Children“ auf Initiative der Schott AG in Mainz mit von der Partie. Ziel dieses Benefizlaufes ist es, möglichst viel Geld für kranke, behinderte und sozial benachteiligte Kinder in Mainz zu sammeln.
Innerhalb von 10 Stunden, d.h. von 11:00 - 21:00 Uhr, sind unserer Studierenden und Kolleginnen und Kollegen insgesamt 299 Runden bzw. 119,6 km gelaufen, sodass wir dank unseres Sponsors, dem Bistum Mainz, auch unseren Teil dazu beitragen konnten, dass beim "Run for Children" eine Gesamtsumme von 115.000 € erlaufen werden konnte.

 

11.04.2018Ketteler.Kultur

SCHINDERHANNES - Das Alter wird die Krankheit nicht sein, an der ich sterbe.

Der, den wir da auf fast leerer Bühne sehen, hat eine Verabredung, die er nicht versäumen will. Eine Verabredung mit dem schönen Hannes, der als „Schinderhannes“ einer der berühmtesten Räuber der deutschen Geschichte wurde. Wer war der Mann, der nach dem Motto „Live fast – die young“ zu leben schien, der mit dem Diebstahl von Hammeln und Pferden begann, in brutaler Weise Straßenraub beging und bewohnte Häuser plünderte, Menschen erpresste und ihnen Schutzgeldzahlungen abverlangte, und der sich nicht scheute, Mord und Totschlag zu begehen? Der, den wir da auf fast leerer Bühne sehen, will wissen, auf wen er trifft an diesem 21. November 1803 gegen ein Uhr am Nachmittag vor den Toren der Stadt Mainz: dem Tag der Hinrichtung des schönen Hannes im Kreise von neunzehn seiner Spießgesellen. Und so erinnert sich dieser Mann an viele Zeugen, die im Prozess – oder in seiner Phantasie – höchst gegenteilige Dinge zum Delinquenten zu sagen hatten: an die Mutter und die Geliebte, an den auf den Tod zugerichteten Kaufmann, an den Leibkameraden, an den öffentlichen Ankläger, den irre gewordenen Pfarrer, den Metzger voller Bewunderung, an den bettelarmen Jugendfreund oder einen stiernackigen Hehler. Die Aussagen puzzeln sich am Ende, frei von folkloristischer Legendbildung, nicht nur zum Bild einer bewegten Kriegszeit zusammen, sondern lassen auch das Exemplarische eines Lebensweges ahnen zwischen krimineller Energie und der Gunst der Stunde.

Das Ein-Personen-Stück, gespielt von Christian Klischat nach dem Buch und unter der Regie von Götz Brand, ist am Mittwoch, 11. April 2018 um 20:00 Uhr im Foyer des Ketteler-Kollegs und Abendgymnasiums zu sehen.

Eintritt: 8 € / 3 € (ermäßigt), Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Christian Klischat - Schinderhannes
Schinderhannes am Ketteler

 

16.10.2017Luther

Vortrag zum Reformationsjubiläum von Dr. Alexander Nawar

Gründer einer neuen Kirche? Entdecker alter vergessener Wahrheiten?

Ein Blick aus katholischer Sicht: Wer war Luther für die katholische Kirche? Wer kann Luther heute für Katholiken sein?

Lutherbild und Lutherforschung weisen in den vergangen 70 Jahren sowohl in der evangelischen als auch in der katholischen Theologie erhebliche Akzentverschiebungen auf. Ein recht differenziertes Bild des Mannes, der am Scheidepunkt von Mittelalter und Neuzeit sich befindet, tritt ans Tageslicht. Ein wenig von dieser bereichernden Vielschichtigkeit dieser Persönlichkeit soll an diesem Abend uns in Vortrag und Diskussion beschäftigen.

Vortrag von und Diskussion mit
OStR. PD Dr. habil. Alexander Nawar,
Ökumenereferent des Bistums Mainz und Lehrer für Deutsch und Religion

 

14./15.08.2017Ketteler. Wir werden Klasse

Zum Schulstart am 14. August 2017

konnten wir über 100 neue Studierende an Tag und Abend in sechs neuen Klassen  begrüßen.

Und so stand am ersten bzw. zweiten Schultag noch nicht der Unterricht, sondern die Klasse im Vordergrund. Unter dem Motto "Ketteler. Wir werden Klasse" fand sich genug Zeit mit der Hilfe von ausgewählten erlebnispädagogischen Projekten herauszufinden, wie die Studierenden in ihrer Klassen miteinander umgehen wollen, welche Werte ihnen im Miteinander wichtig sind, damit am Ende des Weges für alle der erfolgreiche Schulabschluss steht.

„Pipelines“, Würfel, Chips, rollende Kugeln und ein Holzturm boten dabei Gelegenheit, im Anschluss an die Projekterfahrung den Transfer in die eigene Schulsituation zu vollziehen.

Wir wünschen den Studierenden aller Stufen einen guten Start ins neue Schuljahr.

Studierende bauen einen Turm

 

23.06.2017Abiturientinnen und Abiturienten 2017

Abiturjahrgang 2017 am Ketteler

Heldenhaft und legendär …

„Mit dem Abitur in Händen werden Helden zu Legenden“ – mit diesem ironischen Abitur-motto feierte die Abiturientia 2017 am vergangenen Freitag den erfolgreichen Erwerb der allgemeinen Hochschulreife.

Am Ketteler-Kolleg und -Abendgymnasium haben Erwachsene auch in diesem Jahr auf dem 2. Bildungsweg ihr Abitur nachgeholt. Für das am 14.08.2017 beginnende Schuljahr sind noch wenige Plätze in allen Bereichen frei (www.ketteler-kolleg.de).

Wir gratulieren den Abiturientinnen und Abiturienten
am Ketteler-Kolleg:

Ahmed, Amira; Binder, Janine; Binz, Karsten; Boll, Inga; Daum, Stefan; Dietl, Andrea; Erff, Michael; Fröb, Vanessa; Hänßel, Dogan; Heister, Daniel; Herz, Michael; Kaiser, Ira, Kosi, Christoph; Kreyenpoth, Simon Ulrich; Märten, Ira-Josefina; Marwaha, Jatinder; Nicoll, Kevin; Osterberg, Christopher; Peters, Sascha; Quint, Helen; Raiss, Julian; Schmidt, Maike; Schmitt, Jasmin; Schuh, Nérine; Sulimani, Dzejlan; Zimmermann, Lisa.

am Ketteler-Abendgymnasium:
Fischer, Verena; Mahmood, Fermesk; Mull, Nathalie; Stoz, Elena; Zika, Zohira.
Am Ketteler-Abendgymnasium im Lehrgang Abitur-online am Abend:
Albert, Björn; Gräfe, Daniela; Meister, Linda; Schmitt, Sarah.

und am Ketteler-Abendgymnasium im Lehrgang Abitur-online am Vormittag:
Ackermann, Annika Marie; Hawryluk, Natalie Sandra.

Nicht alle Abiturienten haben der Veröffentlichung des Namens zugestimmt.

 

01.06.2017Verabschiedung von Frau Schwebler

Verabschiedung von Frau Schwebler vom Ketteler.

als Schulleiterin des Kettelers.

Am Dienstag, den 30. Mai, wurde Frau Antje Schwebler im Rahmen einer Dienstbesprechung als Schulleiterin des Ketteler-Kollegs und -Abendgymnasiums verabschiedet.

Frau Dr. Pollak, Dezernentin für Schulen und Hochschulen des Bistums Mainz, und Frau Machnik, verantwortliche Referentin im Dezernat für die rheinlandpfälzischen Schulen, dankten Frau Schwebler für ihr unermüdliches Engagement in den vergangenen viereinhalb Jahren.

Herr May, 1. Stellvertretender Schulleiter, konkretisierte dieses Engagement in seiner anschließenden Rede, indem er auf die vielfältigen Impulse und Projekte hinwies, die Frau Schwebler in den vergangenen Jahren angestoßen hat. So nannte er u.a. den Relaunch der Homepage, den Aufbau einer zukunftsweisenden schulinternen IT, die Entwicklung von Konzepten im Bereich der Individuellen Förderung und den Umbau des Kollegs zu einer barrierefreien Schule mit modernem naturwissenschaftlichen Bereich.

Die Schule wird bis auf Weiteres durch Herrn May geleitet.

Frau Schwebler verlässt auf eigenen Wunsch das Kolleg und übernimmt ab dem 1. Juni die Schulleitung des Gymnasiums in Nackenheim. Wir wünschen Ihr für diese neue Aufgabe alles erdenklich Gute und Gottes Segen.

 

22.03.201710 Jahre Abitur-online am Ketteler.

Abitur-online-Jubiläum_Programm

Nichts zu bereuen!
Feier zum 10jährigen Jubiläum des Abitur-Online-Zweiges am Ketteler-Kolleg und -Abendgymnasium

Im August 2007 war es, als nach ausgiebiger Vorbereitung zum ersten Mal das Abitur als Online-Lernangebot an den Start ging, und das am Ketteler-Kolleg als erste Schule in Rheinland-Pfalz.
Das war Grund für eine Feier am 22. März 2017 im Foyer des Ketteler-Kollegs, bei der an die vielen Facetten dieser ereignisreichen Zeit erinnert wurde: Zu Wort kamen Vertreter des Bildungsministeriums und des Bistums, Initiatoren und Verantwortliche dieses Schulzweiges, aber auch Ehemalige, die ihr Abitur im Online-Lernen erworben haben.

Das Programm wurde umrahmt von Musikbeiträgen von Madeleine Lienhard (ehemalige Abiturientin), die Edith-Piaf-Lieder interpretierte, unter anderem auch: „Non, je ne regrette rien“ – es gibt nichts zu bereuen. Dieser Satz wurde von Frau Mathea aufgegriffen und wurde zum Motto über dem Rückblick: Es gibt nichts zu bereuen, nicht, dass dieser Zweig ins Leben gerufen wurde, nicht die vielen Versuche, richtige Lösungen z.B. für eine geeignete Plattform zu finden, nicht die Zusammenarbeit mit dem Land Nordrhein-Westfalen, die nach wie vor in der Materialentwicklung besteht und sich als sehr fruchtbar bewährt hat.

Dass sie es nicht bereut haben, diesen Weg zum Abitur eingeschlagen zu haben, kam auch in vielen Äußerungen Ehemaliger zum Ausdruck, die per Post oder auch im persönlichen Statement geäußert wurden: Für sie war es der ideale Weg, zum Abitur zu gelangen, weil er ihren individuellen Lebensbedingungen entsprochen hat, und genau das sollte und soll auch weiterhin der Sinn dieser Art des Lernen sein.

„Hier wird Ihnen nichts geschenkt, aber in jeder Hinsicht geholfen."

 

01.03.2017Ketteler.Kultur

Luther - Eine Tischrede mit Christan Klischat

LUTHER - Eine Tischrede mit Christian Klischat

Anlässlich des Jubiläumsjahres 2017 - 500 Jahre Reformation - kommt der Schauspieler und ehemalige Kollegiat unserer Schule Christian Klischat ans Ketteler. und haucht dem Reformator Martin Luther, einem streitbaren Geist mit Ecken und Kanten, der "kain Blat furs maul nymbt", Leben ein.

Launig und schwärmerisch, polternd, hellsichtig und weltweise lässt sich der große Reformer im privaten Kreise über Gott, Tod, Teufel und die ganze Welt aus. Von den ärgsten Feinden des Menschen und den schönsten Freuden ist die Rede, von den Wundern der Natur, vom Ehestand, von der Musica, der Zunft des Schreibers oder dem himmlischen Regenbogen. Anschaulich, lebensprall und sprachgewaltig ist Luther dabei und alles andere als ein staubiger Theologe. Der Hausherr kommt zugleich als Prediger daher, als Sänger und als Literat. Vor allem aber zeigt er sich als ein Mensch voller Lust und Liebe, Not und Zorn, Angst und Hoffnung, einer, der kurzweilig unterhalten kann ohne je den Faden, den Stoff und mit ihm die Aufmerksamkeit seiner Gäste zu verlieren.

Das Ein-Personen-Stück von Christian Klischat unter der Regie von Götz Brand ist am Mittwoch, 01. März 2017 um 20:00 Uhr im Foyer des Ketteler-Kollegs und Abendgymnasiums zu sehen.

Eine Rezension des Theaterabends von Beate Wandelt

Wie ging es wohl zu am Tisch im Hause Martin Luthers? So einiges wissen wir darüber: Es gab kein klösterliches Schweigen mehr wie im Augustinerkloster, sondern viele mehr oder weniger lange Auslassungen des Reformators - ein bunter Strauß von Weisheiten und Sprüchen über alle möglichen Themen des Lebens. Und wer waren die Zuhörer? Mindestens 30, manchmal bis zu 50 Personen genossen die Tischgemeinschaft Luthers: das waren seine Familie, das Gesinde, Freunde und Unterstützer, die zeitweise im ehemaligen „schwarzen Kloster“ lebten, und vor allem Studenten, die zu Kost und Logis in seinem Haushalt wohnten. Besonders für die war es immer interessant zu hören, was der große Reformator an Ideen und Weisheiten mitbrachte.
Ein wenig wie bei Luthers bei Tische sollten sich auch die Zuschauer am 1. März 2017 im Foyer des Ketteler-Kollegs fühlen, die an langen Tischen auch zu einem kleinen Imbiss eingeladen waren, als er dann auftrat –
Christian Klischat alias Martin Luther – und mit im Gepäck sein wichtigstes Utensil, die Zunge, die nach Luther das wichtigste Glied sei, denn wenn sie im Einsatz ist, beim Reden und auch beim Schreiben, sind alle beteiligt, der ganze Körper und auch der Geist!
So präsentierte der Schauspieler Klischat auch in gewohnt lebendiger und mitreißender Weise Luthers Weisheiten über Himmel und Erde, Christus und den Teufel, Musik und Komödien, Leben und Tod, Kirche und Kaiser, Frau („Weib“) und Mann.
Die Tischreden Luthers sind keine logisch durchdachten theologischen Abhandlungen, sondern greifen ein Sammelsurium von Themen auf, die sowohl Kernthemen des Glaubens betreffen, aber auch alltägliche, fast sogar derbe Äußerungen beinhalten.
Die Zuschauer konnten an diesem Abend etwas lernen über Mann und Frau, nämlich dass der Mann mehr Verstand habe als das Weib, denn er hat breite Schultern und enge Hüften, während das Weib wegen seiner breiten Hüften zum Kinderkriegen bestimmt sei. So sei der Mann denn der Himmel und das Weib die Erde, die aus dem Himmel fruchtbar gemacht werde. Das sind natürlich Weisheiten, die uns heute zum Schmunzeln veranlassen, doch in Anderem zeigte sich Luther doch schon recht modern: So soll der Mann das Weib nicht anders behandeln als „sein eigen Leib“ und Fleisch, nämlich freundlich und zärtlich.
Dass Gottes alles wunderbar gemacht habe mit vielen schönen Farben, hat auch Luther damals schon begeistert. Weiniger angetan war er von so manch anderem Verhalten der Deutschen, so z.B. der Trunksucht, denn der „Weinschlauch“ bleibe wohl Deutschlands Plage bis zum Jüngsten Gericht.
Die Sünde und den Trübsinn gelte es zu vermeiden, und dazu hatte Luther eigene Ideen: die Musica sei des Satans Feind und vertreibe böse Gedanken. Auch sei die Musik besser als die Sauferei. Die Gesellschaft guter und rechtschaffener Leute solle auch gesucht werden, damit man nicht in Sünde und Sauferei fällt.
In guter Luther-Manier stimmte Klischat dann auch mitten in der Vorstellung ein Lutherlied an: „Verleih uns Frieden gnädiglich“.
Es war ein insgesamt sehr kurzweiliges Programm mit vielen kleinen Einblicken in Luthers Reden und Denken. Und Klischat handhabte es am Ende seines Programms wie Luther auch, der meinte, ein Prediger solle aufhören, wenn es am besten ist.

Christian Klischat - Luther
Christian Klischat am Ketteler-Kolleg

 

10.01.2017Barbara Große am Ketteler.

Konkret erlebte Geschichte - Ein Zeitzeugengespräch

Eingeladen war Frau Barbara Große, die seit vielen Jahren über ihr Leben in der DDR in Schulen berichtet.
Barbara Große (geb. 1947 in Leipzig) war als Tontechnikerin tätig. Ihre Familie sehnte sich nach einem Leben in Freiheit und stellte deshalb seit September 1976 regelmäßig Ausreiseanträge. Nach dem Versuch Hilfe bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik und bei der bundesdeutschen Botschaft in Prag zu erhalten, wurde sie im Januar 1983 verhaftet. Der Botschaftsbesuch wurde ihr als "landesverräterischer Agententätigkeit" vorgeworfen, so dass sie zu 30 Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Im März 1984  gelangte sie im Rahmen des Häftlingsfreikaufs in die Bundesrepublik in die Freiheit.

Diese wenigen Daten lassen erahnen, dass sich in diesem Zeitzeugengespräch viele Inhalte des Geschichtsunterrichts plötzlich mit Leben füllten.
So war auch in der anschließenden Reflexion die einhellige Meinung der Lernenden, dass eine derartig authentische Lebensbeschreibung Geschichte auf einmalige Weise vergegenwärtigt.

Auch die Allgemeine Zeitung berichtete am 11. Januar 2017 über das Zeitzeugengespräch.

der Deutschen Gesellschaft am Ketteler. am 15. Dezember

„Was ist Freiheit?“ - mit dieser zunächst eher philosophischen Betrachtung leitete Herr Alesch Mühlbauer von der Deutschen Gesellschaft seinen Studientag am Ketteler. ein.
Die Jahrgangsstufe der Q3 näherte sich an diesem Tag auf multimedialem Weg den unterschiedlichen Facetten der DDR-Geschichte. So wurde gemeinsam ein Überblick über die Entstehung und Entwicklung der DDR erarbeitet, den es gilt in den nächsten Unterrichtseinheiten weiter zu vertiefen.
Die gelungene Moderation des Tages durch Herrn Mühlbauer machte den Studientag zu einer wertvollen Ergänzung des Geschichtsunterrichts.

Abitur 2016

„Bildung ist der Schlüssel …

… zu einem selbstbestimmten Leben in Frieden und Freiheit!“ sagte Frau Marx-Donath, die mit 74 Jahren älteste Abiturientin Deutschlands, in ihrer Abiturrede am vergangenen Freitag.
Am Ketteler-Kolleg und -Abendgymnasium haben Erwachsene auch in diesem Jahr auf dem 2. Bildungsweg ihre Allgemeine Hochschulreife erworben. Wir gratulieren allen Abiturienten!

Ketteler-Kolleg Abiturienten 2016 aus der Q4

Abiturientinnen und Abiturientinnen am Ketteler-Kolleg:
Arnolds, Yvonne; Barski, Lukasz; Biehler, Alexander; Brickwedde, Björn; Casagrande, Manuel; Großmann, Doris Irene; Hermann, Christine; Karaca, Gülsen; Merz, Maximilian, Stabenow,  Douglas; Tettweiler, Nina; Zentel, Vanessa

Ketteler-Abendgymnasium Abiturienten 2016 aus der OQ4 und AQ4

Abiturientinnen und Abiturienten am Ketteler-Abendgymnasium:
Budak, Miriam; Dauti, Zelia; Dreßler, Dirk; Friederich, Julian; Haghighat, Nima; Hess, Martina; Kandel, Horst; Niemeyer, Nele; Stieg; Christian; Zampieri, Enrico

und am Ketteler-Abendgymnasium mit Lehrgang Abitur-online am Abend:
Bauer, Rennee-Christin; Gudehus, Alice; Heil, Cornelia; Knödler, Jennifer; Nguyen, Nhu Anh; Schwind, Seher; Warouw, Nancy Veruschka

Ketteler-Abengymnasium Abiturienten 2016 aus der OQ4T

Abiturientinnen und Abiturienten am Ketteler-Abendgymnasium im Lehrgang Abitur-online am Vormittag:
Amhamdi, Naima; Kreuscher, Katharina; Lasser, Nathalie; Marx-Donath, Renate; Minges, Tina Stefanie; Ostermann, Fabian.


Nicht alle Abiturienten haben der Veröffentlichung des Namens zugestimmt.

 

 

 

26.04.2016Ketteler. jetzt auch "Medienkompetenz-Schule"

Medienkompetenz macht Schule

2007 führte das Ketteler. den Lehrgang „Abitur-online“ als erste Schule im gesamten Rhein-Main-Gebiet ein. Jetzt wurde durch das Land Rheinland-Pfalz die Möglichkeit eröffnet, die dadurch gewonnene Medienkompetenz noch weiterzuentwickeln.
Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der i-Media im Theresianum Mainz nahm Herr StR Timo Osiecki als Projektverantwortlicher stellvertretend für die Schulgemeinschaft des Ketteler-Kollegs und -Abendgymnasiums die Urkunde von Herrn Staatssekretär Beckmann entgegen, die das Ketteler. in das Programm „Medienkompetenz-macht-Schule“ des Landes Rheinland-Pfalz aufnimmt.

Pädagogisches Landesinstitut RLP, Ronny Schwarz
iMedia Gruppenfoto

Damit verbunden ist eine Förderung in Höhe von 25.000 € für die Weitentwicklung der Mediendidaktik und -ausstattung der Schule. Dies ermöglicht der Schule, ihre durch den Bereich „Abitur-online“ schon vorhandenen Kapazitäten im Bereich Neue Medien in den nächsten Jahren noch weiter auszubauen.
So werden die bereits im Bereich Abitur-online erworbenen Lehrkompetenzen perspektivisch auch für die Bereiche des Kollegs und Abendgymnasiums  infrastrukturell erschlossen.
Diese Förderung fällt zeitlich zusammen mit der vom Bistum Mainz durchgeführten umfassenden Modernisierung des Gebäudes, so dass die noch ausstehenden baulichen Veränderungen mit der IT-Entwicklung koordiniert werden können.
Insgesamt handelt es sich also um eine Entwicklung am Ketteler-Kolleg und -Abendgymnasium, die nur möglich ist aufgrund der Bereitschaft aller Lehrkräfte, sich immer wieder den Herausforderungen durch die Neuen Medien zu stellen und so auch die Zukunftsfähigkeit der Schule zu garantieren.

 

13.05.2016Campus-Gottesdienst

„Seht, da ist der Mensch!“

Das Thema des diesjährigen CAMPUS-Gottesdienst, der immer am Freitag vor Pfingsten um 11.30 Uhr vor der Don Bosco-Kapelle des Bischöflichen Jugendwerkes stattfindet, nimmt in diesem Jahr das Motto des kommenden Katholikentages auf.
Das Zitat aus dem Johannesevangelium (19,5) steht im Mittelpunkt des gemeinsamen Gottesdienstes der Elisabeth-von-Thüringen-Schule, des Bischöflichen Jugendwerkes und des Ketteler-Kollegs und -Abendgymnasiums.
In diesem Gottesdienst wird der Frage nach den Bedingungen des heutigen Menschseins im Lichte des Glaubens und angesichts des Pfingstereignisses nachgegangen werden.
Anschließend besteht bei einem kleinen Imbiss die Gelegenheit, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Schülerinnen und Schüler, Kollegiatinnen und Kollegiaten der drei Bistumseinrichtungen noch besser kennenlernen.

Ausdrücklich willkommen sind aber auch alle „Gäste“ zu diesem Gottesdienst vor Pfingsten.

 

 

24.02.2016Ketteler.Kultur

Christian Klischat am Ketteler-Kolleg

„Frankenstein“ von Mary Shelly gehört zu den bekanntesten Werken der fantastischen Literatur. Shelly erzählt die fiebrige Geschichte um Victor Frankenstein, der kraft der Naturwissenschaften wie Gott sein will. Und sie erzählt vom künstlich geschaffenen und entsetzlich aussehenden Riesen, dessen Einsamkeit und Enttäuschung kein Ventil finden und umschlagen in blutigen Hass gegen seinen Schöpfer. Kein Zufall, dass sich der Stoff an den mythischen Prometheus anlehnt, der Leben aus Ton erschuf und sich für sein Menschengeschlecht mit den Göttern überwarf.  

Der Schauspieler und ehemalige Kollegiat Christian Klischat (u.a. Staatstheater Darmstadt, Nationaltheater Weimar) entwickelt in diesem Ein-Personen-Stück unter der Regie von Götz Brandt jenseits aller vordergründigen Gruseleffekte grundsätzliche Fragen nach dem Menschen und seinen moralischen Überzeugungen.

Das einmalige Gastspiel am Ketteler-Kolleg und -Abendgymnasium fand am Mittwoch, den 24.2.2016 um 20.00 Uhr statt.

 

 

27.01.2016Ketteler.Kultur

Autorenlesung am Ketteler-Kolleg

Historiker und Journalist Sven Felix Kellerhoff am Ketteler-Kolleg in Mainz

„Die Wurzel des Hasses – wie Adolf Hitler zum Antisemiten wurde“

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus referierte Sven Felix Kellerhoff, Historiker und leitender Redakteur für Zeit und Kulturgeschichte (DIE WELT), am Mittwoch, den 27.1.2016, um 9.50 Uhr im Ketteler-Kolleg und –Abendgymnasium des Bistums Mainz zum oben angeführten Thema.

Kellerhoff, der zuletzt «Mein Kampf» - Die Karriere eines deutschen Buches. publizierte, ging in seinem Vortrag der Frage nach den Motiven für Hitlers Antisemitismus nach.

Die Veranstaltung erfolgte in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung.

 

 

29.09.2015Bericht:  "Durch Kennenlernen einander verstehen lernen"

Willkommensnachmittag für Flüchtlinge am Ketteler-Kolleg

Willkommensnachmittag für Flüchtlinge am Ketteler-Kolleg

Ein kleines Büffet mit Obst, Kuchen, Brezeln und Getränken, eine Hüpfburg sowie Sport- und Spielgeräte, die auf dem Außengelände des Ketteler-Kollegs aufgebaut waren, deuteten darauf hin, dass am 29. September nachmittags der Schulbetrieb für eine besondere Aktion unterbrochen wurde: 40 bis 50 Flüchtlinge, meist Familien mit Kindern, waren Gäste bei der Schule des Bistums Mainz, um gemeinsam einen Begegnungsnachmittag zu verbringen. Das Ketteler-Kolleg und –Abendgymnasium mit Abitur-online-Zweig bietet Erwachsenen die Möglichkeit, Abitur auf dem zweiten Bildungsweg zu erreichen. Somit sind Menschen, die im Leben eine zweite Chance brauchen, besonders im Fokus dieser Einrichtung. Auch im Engagement für Flüchtlinge hat das Ketteler-Kolleg in den vergangenen Monaten verschiedene Aktionen durchgeführt, die Geld- und Sachspenden eingebracht haben und die ein kleines „Puzzleteil“ der Bistumsarbeit im Bereich der Flüchtlingshilfe waren und sind. So kam es denn auch zum Kontakt zu Flüchtlingen, die auf dem Hartenberg in der Ludwigsburger Straße angesiedelt sind. In Koordination mit Behrouz Asadi, dem Leiter der Migration / Psychosoziale Betreuung von den Malteser-Werken Mainz, konnte diese Begegnung geplant und durchgeführt werden. Antje Schwebler, die Schulleiterin des Ketteler-Kollegs und --Abendgymnasiums, begrüßte die Flüchtlinge sehr herzlich – übersetzt wurde sie dabei von Herrn Asadi. 

Doch das Ziel war es, dass Lehrer und Studierende mit Flüchtlingen direkt in Kontakt treten: jeder versuchte, soweit die sprachlichen Barrieren dies zuließen, mit einzelnen Besuchern ins Gespräch zu kommen, sie zu fragen, wo sie herkommen, was sie auf der Flucht erlebt haben, wie es ihnen hier in Deutschland geht. So manche erschütternde Geschichte wurde bei diesen Gesprächen zutage gebracht und vieles, was man nur aus den Medien weiß, bekam ein Gesicht und eine menschliche Dimension. 

Alternativ durch Sport, Ketteler-Kolleg Mainz

Besonders die Kinder sollten bei dem Fest auf ihre Kosten kommen: Dank der Unterstützung der Sportjugend Rheinland-Pfalz in Verbindung mit dem Projekt „Integration durch Sport“ wurden sportliche Spielstationen und eine Hüpfburg zur Verfügung gestellt - für Kinder aus allen Ländern immer ein Erlebnis! Kleine Gastgeschenke am Ende der Veranstaltung rundeten die positive Atmosphäre ab. An dieser Stelle sei auch den Sponsoren für diese Aktion ganz herzlich gedankt: der Commerzbank, der PAX-Bank, der Sparkasse, Edeka, Aldi, dm-Markt, der Brezel-Bäckerei Geppert, der Firma Eckes und dem Jugendwerk Don Bosco.  

Ob sich die Flüchtlinge bei ihren Gastgebern vom Ketteler-Kolleg wohlgefühlt haben? Jedenfalls sah man viele lachende Gesichter und angeregte Gespräche zwischen Menschen, die sich vorher noch nicht gekannt haben. Und als es dann ans Aufräumen ging, haben viele der jungen Männer aus Afghanistan, Eritrea, Syrien u.a. tatkräftig mit angepackt – froh, etwas tun zu können. 

Beate Wandelt, Ketteler-Kolleg Mainz